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Kampagne "wer bisch" lanciert |
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Geschrieben von Daniel Sulzer
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Friday, 28. September 2007 - 10:00 Uhr |
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Wer bisch stellt die verkürzte Version von Wer bist du dar. Denn jeder sollte sich einige Fragen stellen: Für wen hältst du dich, um eine sexuelle Handlung oder eine Gewaltszene zu filmen oder gar angeblich virtuelle Bilder anzuschauen, hinter denen sich ein misshandeltes oder vergewaltigtes Kind versteckt?
Homepage der Kampagne "wer bisch"
Der "Fall Schmitten" bewegt
Der Kanton Freiburg ist von strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität, manchmal sogar in einer Bande begangen, nicht verschont. Der Fall von Schmitten hat es gezeigt, auch im Kanton Freiburg herscht Handlungsbedarf. Es war die Pflicht der Freiburger Kantonspolizei zu reagieren. In Partnerschaft mit GRIMABU (Freiburgische berufsübergreifende Gruppe zur Prävention von Kindesmisshandlung und sexuellem Missbrauch von Kindern) und der EKSD (Direktion für Erziehung, Kultur und Sport), stellte die Kantonspolizei Freiburg diese Sensibilisierungsaktion auf die Beine.
"Street Marketing" mit vermummten Polizeitaspiranten
Eine „Street Marketing“ Aktion wurde zwei Tage vor dem offiziellen Start der Freiburger Messe durchgeführt. Mit einem wer bisch T-Shirt und einer Maske bekleidet, verteilten die Aspiranten der Polizeischule 2007, begleitet von Inspektoren der betreffenden Brigaden, Karten mit dem Slogan der Kampagne. Um jedermann, aber insbesondere die Jugendlichen, zum Konsultieren der Internetseite www.wer-bisch.ch, www.t-ki.ch anzuregen, wurden diese Karten auf den Schulhöfen sämtlicher Orientierungsschulen und auf der Strasse verteilt. Die Aspiranten hielten das Gesicht bedeckt, um die Anonymität der Beziehungen im Internet zu symbolisieren: man weiss nie wirklich wer sich hinter einem Pseudonym versteckt.
"wer bisch" an der Freiburger Messe
Die Kampagne "wer bisch" wird an der Freiburger Messe, vom 28. September bis am 7. Oktober 2007, der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer schlichten und eleganten Kulisse mit einem modernen und technologischen Design, ist das Publikum herzlich eingeladen, seine Erfahrungen als Eltern oder Jugendliche in der Welt des Internets zu teilen.
Die Hauptthemen der Ausstellung werden die Schnelligkeit und Einfachheit der Verbreitung einer Information im Web sein. Die technischen Mittel, um eine Information verbreiten zu können, werden ausgestellt und Spezialisten der Kantonspolizei, Mitgliedern von GRIMABU und der EKSD werden Erklärungen abgegeben.
Nachhaltigkeit im Fokus
Die Verantwortlichen dieser Kampagne erwarten, dass diese Sensibilisierung nach der Freiburger Messe nicht aufhört, sondern den Jugendlichen und den Schulen die Möglichkeit bietet, weiter darüber nachzudenken. Während dem Schuljahr 2007 – 2008, anlässlich den Besuchen in den 1. Schulklassen der Orientierungsschulen, wird der Präventionsbeauftragte der Kantonspolizei diese Themen gezielter ansprechen und behandeln.
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